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Bringe dich in Bewegung – und du bewegst mehr

Warum ist Bewegung lebensnotwendig und wichtig? Unser menschlicher Körper ist für Bewegung ausgelegt. Wir sind sozusagen „Bewegungstierchen“. So ungefähr wie ein toller Sportflitzer. Den würdest du auch nicht nur im ersten Gang fahren, oder?

Wenn du dich nicht bewegst, bewegst du irgendwann nichts mehr

Use it or loose it

Ja, es ist wirklich so. Wenn du deine Muskeln nicht nutzt und bewegst, werden sie weniger. Dein Körper ist ein echter Sparweltmeister und baut alles ab, was Energie benötigt und nicht regelmäßig gebraucht wird. Also werden nicht bewegte Muskeln abgebaut.

Der einzige Trost: wenn du anfängst, dich wieder regelmäßig zu bewegen und den richten Baustoffen zuführst, baut dein Körper auch wieder Muskeln auf.

Bewegung ist ein Muss, denn Muskeln halten dein inneres System in Gang

Vielleicht kennst du das: nach einem langen Flug und wenig Möglichkeiten herumzulaufen, hast du schwere oder eventuell sogar dickere Füße und Waden als sonst. Was ist passiert? Dein Venensystem in den Beinen funktioniert mit Muskelkraft. Das heißt es funktioniert am besten, wenn deine Wadenmuskeln kontraktieren, also du dich bewegst. Dann fließt das Blut ohne Probleme entgegen der Schwerkraft die Beine hoch.

Auch dein Lymphsystem ist auf die Kontraktion der Muskeln angewiesen, um optimal zu funktionieren. Damit alle Zellen mit Nährstoffen versorgt werden können und Abfallstoffe abtransportiert werden können. Verweigerst du dich der Bewegung, bringst du das ganze System durcheinander.

Muskeln nutzen sich nicht ab, sondern machen dich glücklich

Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass du deine Muskeln durch Bewegung abnutzt oder verbrauchst. Im Gegenteil. Es erfolgt eine spürbare Erleichterung bis hin zu einem Gefühl der Freude und des Glücks, wenn du dich bewegst.

Eine gute Dosis Bewegung entspannt

Selbst und gerade wenn du viel Stress hast, total angespannt aus einem Meeting kommst oder eine harte Zeit im Büro hinter dir hast, führt dich jeder Schritt, den du tust, der Entspannung näher. Egal, ob du

  • deine Mittagspause mit einem Spaziergang füllst
  • abends nach dem Büro walken gehst oder
  • eine Fahrradtour machst

Bewegung hilft die Stresshormone abzubauen. Mit der Bewegung bedienst du sehr gut den Teil unseres „Flucht-Kampf-Totstell“-Systems, dass wir in uns tragen. Du benutzt deine Hardware sozusagen korrekt.

Wer sich bewegt, bewegt etwas und ist erfolgreicher

Was hat Bewegung mit Erfolg zu tun, wirst du dich fragen. Wenn Bewegung die folgenden Effekte hat:

  • du bist glücklicher
  • du bist entspannter
  • du bist weniger anfällig für Krankheiten
  • du fühlst dich wohler

Was glaubst du: wie wirst du mit dem nächsten Problem umgehen können? Wie gut bist du gerüstet, Entscheidungen zu fällen? Wie leicht fällt es dir, dich zu konzentrieren? Wohl deutlich besser, als jemand, der sich nicht bewegt. Und jemand, der

  • gut mit Problemen umgehen kann
  • entspannter ist, um Entscheidungen zu treffen
  • sich gut konzentrieren kann

wird erfolgreicher sein und damit etwas bewegen.

Bewege mehr – aller Anfang ist leicht

Damit es dir leicht fällt, dich mehr zu bewegen, ein paar Ideen

Idee – Aufstehen

Nutze jede Gelegenheit, um aufzustehen. Das ständige Sitzen und auf der Couch hocken ist eine Qual für dich als „Bewegungstierchen“. Das ist, wie eine Wildkatze im Käfig halten. Mache das nicht, sondern stehe häufig auf. Gehe zum Fenster, wechsle den Raum, dehne und recke dich kurz.

Kleine Kinder sind super Vorbilder für Bewegung. Sie stehen nicht nur dauernd auf, sondern hüpfen rum, rennen zum Spaß durch die Gegend. Schaue dir davon wieder etwas ab.

Idee – Täglich ein Spaziergang

Vielleicht kannst du einen täglichen Spaziergang einbauen. Nein, kein gemütliches Schaufensterbummeln, sondern ein strammer Marsch bei Wind und Wetter. Immer das gleiche Setting hilft, z.B.

  • nach dem Büro
  • vor dem Abendessen
  • in der Mittagspause

Regelmäßig und flott ist die Devise.

Idee – Kleine Fitness-Stationen über den Tag verteilt

Ich bin ein Fan von kleinen Fitness-Stationen über den Tag verteilt. So kriegst du nebenbei eine ganze Menge Bewegung. Dazu könnte gehören:

  • einen Fitnessball, den du nebenbei knetest, während du liest oder fern siehst
  • Schulterübungen am Kleiderständer mit einem Theraband oder
  • die ein paar Kniebeugen quasi nebenbei

Das können dann mal locker mehr als 24.000 Kniebeugen pro Jahr werden.

Idee – Ein bewegtes Hobby finden

Ob es dich dabei aufs Meer zieht oder eher aufs Rad. Ob du wieder anfängst zu tanzen oder dich mehr für Yoga interessierst, ist egal. Wichtig ist nur, es sollte nicht nur ein Urlaubshobby, sondern ein Alltagshobby sein. Etwas, was dir Spaß macht und dich regelmäßig in Bewegung bringt. Meine Cousine ist begeisterte Line Dancerin. Und ich muss sagen, dass ist wahrlich sportlich, wenn ich die Choreographien sehe, die getanzt werden. Also, finde das Hobby, dass dich in Bewegung hält.

Und je mehr du dich bewegst, wird es Auswirkungen haben. Denn:

Wer sich bewegt, bewegt etwas.

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