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Raus aus den schlechten Schulden – Schulden abbauen ist die Devise

Was sind schlechte Schulden? Und warum sollst du schlechte Schulden abbauen und raus aus der Schulden-Falle kommen?

Hier kommt meine Definition.

  1. Schulden bedeutet, du gibst Geld aus, dass dir nicht gehört.
  2. Schlechte Schulden bedeutet, du gibst Geld, dass dir nicht gehört, für etwas aus, was nichts wert ist.

Was ist das Problem?

  • Geld auszugeben, dass dir nicht gehört, macht dich abhängig.
  • Geld für etwas auszugeben, dass nichts Wert ist, ist das Gegenteil von reich werden.

Was ich damit meine? Ich gebe dir Beispiele für schlechte Schulden, aus denen du besser raus kommst und sie abbaust. Schlechte Schulden sind:

  • Wenn du dein Konto überziehst, um dir Klamotten zu kaufen.
  • Wenn du einen Fernseher / Smartphone auf Ratenzahlung kaufst, weil du die ganze Summe nicht auf einmal aufbringen kannst.
  • Wenn du einen Kredit aufnimmst, um in Urlaub zu fahren.

Damit ist nicht gemeint, dass du investierst. Schulden aus Investitionen, sind anders zu betrachten. Allerdings auch nicht risikolos. Dazu an anderer Stelle mehr.

Schlechte Schulden sind das Gegenteil von Investitionen

Bei schlechten Schulden hast du etwas gekauft und erhalten, was kein Vermögen darstellt.

  • Die gekauften Klamotten kannst du vielleicht noch bei ebay verschenken, den Fernseher gleich mit.
  • Und der Urlaub bringt außer Erinnerungen auch nichts mehr in die Kasse.

Heißt das, dass du nichts mehr kaufen sollst oder nie mehr in Urlaub fahren sollst? Klarer Fall: nein, sondern gönne dir diese Dinge, nachdem du das Geld dafür angespart hast.

Deshalb ist die Idee:

Baue Schulden ab und höre auf, schlechte Schulden zu machen

Wenn du derzeit aus schlechten Schulden einen Kredit hast, dein Konto überzogen hast oder etwas aus Ratenzahlung finanziert hast, dann baue es so schnell als möglich ab.

Und parallel dazu nimm dir vor, keine schlechten Schulden mehr zu machen. Die Alternative liegt auf der Hand:

Erst sparen, dann kaufen – das hilft schlechte Schulden vermeiden

Es ist ganz einfach. Anstatt zuerst zu kaufen und dann mehr als den Kaufpreis zu bezahlen, weil du dein Konto überziehst / einen Kredit aufnimmst / eine Ratenzahlung eingehst, vertausche den Zeitraum.

Zuerst sparen, dann kaufen. Die Vorteile:

Die Dinge werden billiger.

Du zahlst nur den Kaufpreis, nicht auch noch Zinsen für den Kredit oder die Überziehung. Und da reden wir ganz schnell von einer Ersparnis von 10% und mehr. Und z.B. bei Elektrogeräten ist es oft so, dass in einem halben Jahr die Preise sinken. Also doppelt gespart.

Du entscheidest selbst.

Wie lange du brauchst, um das GEld für einen Kauf zurückzulegen, entscheidest nur du. Ob du die 500 € für den Fernseher in 10 Monate zurücklegst oder ob du es schaffst, 100 € pro Monat zu sparen und in 5 Monaten am Ziel bist.

Du bist flexibel.

Wenn du in deiner Sparphase auf einmal in Geldnot kommst, vielleicht für ein paar Monate keinen Job hast, dann setzt du mit dem Sparen eben aus. Mach das mal deiner Bank klar, wenn du regelmäßig Raten abbezahlen musst.

Du bist frei und unabhängig.

Es ist dein Geld, dass du ausgibst. Du entscheidest wie viel und wann. Wenn du anderer Leute oder Institutionen ihr Geld ausgibst, bestimmen sie über dich. Willst du das?

Die Dinge werden wertvoller.

Die gekauften Dinge fühlen sich für dich wertvoller an, wenn du in Vorfreude auf sie gespart hast. Ein nicht zu unterschätzender, positiver Effekt des Sparens.

Ich hoffe, ich habe dir ausreichend Argumente geliefert.

Jetzt bleibt mir noch, dir viel Spaß zu wünschen, bei deiner neuen Freiheit. Denn schlechte Schulden abzubauen und zu vermeiden heißt, sich etwas zu gönnen, was man selbst erspart hat, anstatt sich vom Geld anderer abhängig zu machen. Eben: Fühle dich frei und gönne es dir – von gespartem Geld.

 

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