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Stresskiller Ausmisten – macht dich reicher

Wie soll Ausmisten / Aufräumen als Stresskiller funktionieren und dich auch noch reicher machen? Ganz einfach.

Warum Ausmisten ein Stresskiller ist

Vielleicht kennst du dass, wenn du die Wohnung, das Haus oder einen Laden betrittst, die vollgestellt sind mit Sachen. Viele Dinge egal ob auf viel oder wenig Platz. Dieses Viel ist ein Zuviel und macht Stress. Denn das Zuviel an Dingen benötigt:

  • Raum, den du als Mensch nicht nutzen kannst
  • Geld, um die Wohnung/das Haus/das Lager zu bezahlen
  • Zeit, um die Dinge zu pflegen, zu erhalten und wenigstens sauber zu halten

Damit zapft das Zuviel an den verschiedensten Quellen bei dir. Und wenn du neben deiner Arbeit, dich auch noch um ein vollgestelltes großes Haus oder eine überquellende Wohnung kümmern musst, ist das aufwendig und frisst deine Ressourcen auf.

Daher ist Ausmisten ein Stresskiller. Baust du Dinge ab, baust du Stress ab. Danach hast du wieder

  • mehr Platz
  • mehr Geld
  • mehr Zeit

Idee Ausmisten

Wenn du das erste Mal an das Ausmisten gehst, empfehle ich dir eine Taktik zu wählen, z.B.

Gib dir ein Zeitlimit und eine begrenzte Fläche vor

Nimm dir pro Tag einen Schrank oder ein Zimmer in einer Woche vor. Reserviere das Wochenende für das Ausmiste des Kellers.

Bleib realistisch, was du in einem Rutsch Ausmisten kannst. Aber auch sportlich. So vermeidest du, Stunden vor dem Kleiderschrank zu verbringen, dich zu verzetteln und am Ende doch nichts geschafft zu haben. Lieber mit einer Schublade oder Fach pro Abend sich den Schrank vornehmen, als an einem Tag, wenn du zum „Hängenbleiben“ neigst.

Außerdem geben dir die schnellen, kleine Erfolge einem Auftrieb und spornen dich an, weiter zu machen.

Überlege dir vorher, was weg soll

Nach welchen Kriterien, willst du entscheiden, ob etwas bleiben soll oder nicht? Wenn du dir das vorher überlegst und Kriterien anwendest, ist es easy. Wichtig ist, halte die Kriterien einfach. Zur Not schreibe sie dir auf, dann tust du dich möglicherweise leichter bei der Anwendung.

Beispielsweise kommt alles weg:

  1. wenn es kaputt und nicht mehr zu reparieren ist
  2. wenn du es nicht benutzen magst –
    ja, auch Geschenke, die gut gemeint waren, wenn sie dir nicht gefallen, gib sie weiter
  3. wenn du es nicht wirklich brauchst
  4. wenn es zu viel davon gibt
  5. wenn die Funktion eines Dinges durch ein anderes Ding bereits abgedeckt ist

Was fällt unter die dritte Kategorie „wenn du es nicht wirklich brauchst“. Was heißt brauchen? Ehe es philosophisch wird, nenne ich dir ein paar Dinge, die bei mir unter diese Kategorie fallen:

Ein Klassiker, ein Käse-Racelett-Gerät. Ja, vielleicht einmal im Jahr benutze ich es. Dann ist es auch sehr nett. Aber brauche ich es? Freunde von mir haben auch so ein Gerät. Und was wäre, wenn wir vereinbaren, nur einer hat das Gerät und wir leihen es untereinander aus? Gefragt, getan. Übrigens Käse-Racelett-Gerät steht stellvertretend für: Sandwichmaker,  Bohrmaschine, Rasenmäher usw.

Eine Personenwaage. Ich brauche sie nicht mehr. Um mein Gewicht zu kontrollieren, genügt mir ein Maßband. So eines aus Mama-Näh-Kiste. Sie hatte vier Stück davon. Das Maßband habe ich selbst auf längeren Reisen immer dabei und es erfüllt seinen Zweck. Die schwere Personenwaage habe ich abgeschafft.

Aktuell ist sogar das Thema Auto in der Kategorie 3 für mich. Dabei helfen mir meine Freunde und Familie, indem sie mir ihren Wagen leihen. Außerdem gibt es immer mehr Möglichkeiten, wie blabla cars, die gut ausgebauten Bussysteme und ab und an die Bahn.

D.h. zusammenfassend, was du brauchst, kannst du selbst hinterfragen:

  • Wie häufig brauche ich es? Wäre Teilen mit anderen leichter?
  • Brauche ich das Ding oder gibt es eine simplere Lösung?
  • Brauche ich es wirklich oder war ich eben nur bisher daran gewöhnt, aber es geht auch einfacher?

Die Kategorie 4 „Zu viel von etwas“ ist bei mir Gott sei dank nicht Schuhe 🙂 – nein, das ist ein Schuhladen und nicht bei mir zuhause –

Zu viel Schuhe

aber dafür waren es bei mir Bücher. Jahrelang habe ich mit vielen lieben Helfern bei mehreren Umzügen kistenweise Bücher verpackt, geschleppt und wieder entpackt. Dann die Regale dafür aufgebaut, sauber gehalten. Heute bin ich bekennender Fan einer Bücherei mit Online-Anschluss. Physische Bücher sind ein edler Genuss für manche Stunden. Die Masse an Lesestoff hole ich mir aus der Bücherei und bringe es nach Gebrauch wieder zurück. Das verbraucht kein Raum bei mir, kein Regal und kostet fast nichts.

Die Kategorie 5 ist die, bei der die Werbung am besten funktioniert: du kaufst etwas, obwohl du ein Ding daheim hast, dass die Funktion bereits abdeckt. Aber es ist ja so praktisch. Denkst du. Bis du es daheim hast, dafür Platz brauchst und es auch pflegen musst. Was ich damit meine? Hier eine nicht repräsentative, sehr individuell zusammengestellte Liste und die Idee, mit was du nach dem Ausmisten die Sachen ersetzen kannst, weil sie bereits vorhanden sind:

  • Crepes-Maker – Nach dem Ausmisten: eine ganz normale Pfanne macht genauso gute Crepes, aber auch viel mehr
  • Donat-Maker – Nach dem Ausmisten: geht wunderbar im Backofen, den du bestimmt hast
  • Eierkocher – Nach dem Ausmisten: ein Topf mit heißem Wasser
  • Akku-Schraubendreher – Nach dem Ausmisten: funktioniert prima mit der Bohrmaschine, die du dir mit Freunden teilst

Als kleiner Tipp vor dem nächsten Kauf: Frage dich, ob du nicht etwas hast, was die Funktion bereits abdeckt, so dass du dir den Kauf sparen kannst.

Und damit kommen wir zum wunderbaren Nebeneffekt des Stresskillers Ausmisten.

Ausmisten macht dich reicher

Wenn du mal durch alle deine Zimmer, Keller, Garagen, Gärten, Einlagerungen gegangen bist und ordentlich ausgemistet hast, macht dich das reicher.

  1. Dir ist jetzt bewusst, was du alles besitzt. Das gibt dir bereits ein Reich-Gefühl.
  2. Wenn du konsequent ausgemistet hast, kannst du bestimmt einiges verkaufen. Da kommen sehr schnell einige Hundert Euro zusammen. Wenn du Großes verkaufst, wie dein Auto, vielleicht sogar Tausende.
  3. Außerdem reduzieren sich ggf. die laufenden Kosten. Keine Einlagerungskosten mehr im Self-storage mehr nötig, die angemietete Garage kann abgegben werden, evt. kannst du in eine kleinere Wohnung oder Haus ziehen. Auch Unterhalts- und Wartungskosten für ein Auto fallen weg.
  4. Das Beste ist, dass du in der Zukunft vor unnötigen Neuanschaffungen gefeit bist. Das sind jede Menge gesparter Euros, wenn du z.B. keinen Thermomixer brauchst, weil du mit deinen bisherigen Topfsammlung gut kochen kannst und ein Stabmixer bestimmt in deinem Haushalt zu finden ist.

Fazit

Jedes Ausmisten belohnt dich. Es bedeutet weniger Stress. Ein kostenloser Stresskiller der, richtig angewendet deine Gesundheit erhält und dir zu mehr Freiheit verhilft. Denn du wirst nach dem Ausmisten mehr Zeit, mehr Geld und mehr Raum haben.

Ein Ausprobieren lohnt sich. Ran an den Mist, der sich über Jahre angesammelt hat und genieße anschließend dein reicheres Leben.

Wie ist das? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Falls du noch Fragen hast oder Unterstützung wünscht, melde dich.

Ein Gedanke zu „Stresskiller Ausmisten – macht dich reicher

  • 2. Juni 2016 um 13:51
    Permalink

    Vor ca. einem Monat habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet. Alle Teile, die ich länger als ein Jahr nicht an hatte, flogen raus. Einiges war kaputt, anderes nicht mehr so schön anzusehen und wieder anderes ein ganz banaler Fehlkauf. Da die Fehlkäufe einfach zu schade für’s Entsorgen waren, habe ich sie bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt. Und siehe da…Ein paar Menschen sind nun etwas glücklicher als zuvor. 😉 Somit konnte ich meine Kasse etwas aufbessern und habe gleichzeitig anderen Menschen eine Freude gemacht.

    Antwort

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